Türkei-Exportinitiative

 

   

Pressemitteilung 

gepa2 GmbH gewinnt Ausschreibung im Rahmen der BMWi Exportinitiative Gesundheitswirtschaft  mit Wirtschaftsdelegationsreise in die Türkei vom

11.-13. April 2012

http://www.expomedistanbul.com/

in Kombination  mit einem Fachmessebesuch der EXPOMED, der Internationalen Fachmesse für Medizintechnik, Krankenhausausstattung

 Ihr Zeitplan :

 - Anmeldung  Anmeldeformular Türkei

Hier finden Sie den Mustervertrag für dieses Projekt :  Mustervertrag für Exportinitiative Türkei

 - Fachberatung, Information und Kontaktherstellungen zu potentiellen türkischen Kunden Grosshändlern im Zeitraum Oktober 2010 bis März 2012 Medizintechnik-Türkei

- Delegationsreise in die Türkei 11.-13. April 2012 mit Besuch der Fachmesse Expomed Expomed Istanbul

- Delegationshotel Beynova

Beynova - Hotel Istanbul

Beynova - Hotel Istanbul

 Hier finden Sie  den Programmleitfaden über projektbezogene Markterschließungshilfen für
KMU im Ausland – BMWi‑ Exportinitiative Gesundheitswirtschaft 2011 -

Programmleitfaden Exportinitiative Türkei

Besser geht nicht !

Einen besonderen Nutzen für ihre zukünftigen Türkei Geschäftsaktivitäten erfahren die Unternehmen, die sich noch bis Ende September 2011 anmelden, um Mitte April 2012 mit einer  hochrangigen Expertendelegation die Expomed, die Internationale Fachmesse für Medizintechnik und Krankenhausausstattung in Istanbul zu besuchen. Damit kommen diese Unternehmen in den Genuß einer fast 6 monatigen Informations- und Beratungsmaßnahme bezogen auf den Gesundheitsmarkt der Türkei und sind somit im April 2012 hervorragend vorbereitet, in die persönlichen Gespräche auf Expertenebene einzutreten.

Die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft unterstützt deutsche Unternehmen mit vielfältigen Maßnahmen dabei , diesen hoch interessanten Auslandsmarkt zu erschließen. Profitieren deshalb auch Sie mit Ihrem Unternehmen vom weltweiten Partnernetzwerk dieser Exportinitiative. Erobern Sie neue Absatzmärkte, gehen Sie neue Kooperationen ein und entdecken Sie neue Investitionsmöglichkeiten. Mit der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die deutsche Gesundheitswirtschaft noch stärker als bisher. Ziel ist es, Deutschlands Stellung als eines der führenden Exportländer gesundheitswirtschaftlicher Produkte und Dienstleistungen zu sichern und auszubauen. Dafür erforderliches spezielles Expertenwissen hat das Ministerium bei Germany Trade & Invest (GTAI) gebündelt, der Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing der Bundesregierung. Die GTAI setzt die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft um.

 
Die mittelständischen Medizintechnik-Unternehmen in Deutschland erhalten nunmehr gebündelte flankierende politische Unterstützung mit der neuen Exportinitiative Gesundheitswirtschaft. Das betrifft nicht nur umfangreiche und detaillierte Informationen zu den jeweiligen Zielmärkten, sondern auch die Eröffnung neuer Chancen für klein- und mittelständische Unternehmen auf dem weltweiten Markt. Das Exportgeschäft ist für Unternehmen der deutschen Medizintechnik immer bedeutender. Gut 60-70 % ihres Umsatzes erzielt diese stark wachsende Branche im Export.

Das hohe Interesse am Ausbau des Exports spiegelt sich auch in den Anmeldezahlen der gepa2 GmbH für Wirtschaftsdelegationsreisen z.B. in die arabischen Länder wieder. Alleine zwischen Januar und Juli 2011 führte gepa2 GmbH vier Wirtschaftsdelegationsreisen in die qatarische Hauptstadt Doha ausschließlich für die Vertreter der deutschen Gesundheitswirtschaftsbranche durch. Alle Delegationen waren binnen weniger Wochen ausgebucht. Eine weitere Wirtschaftsdelegationsreise nach Qatar plant die gepa2 im Oktober, voraussichtlich als länderübergreifendes Projekt Katar – Bahrain.

Mit der neuen Exportinitiative Gesundheitswirtschaft werden auch Handelshemmnisse abgebaut und Informationsvermittlungen nachhaltig verbessert. So ist es für Unternehmen aus Deutschland wichtig, die teils sehr komplizierten Zulassungs- und Registrierungsvorschriften als auch das jeweils unterschiedliche örtliche Procedere zu verstehen. Hier will diese Exportinitiative Hilfestellungen leisten.

Im Rahmen einer Ausschreibung des Bundeswirtschaftsministerium erhielt nun gepa2 GmbH den Zuschlag zur Durchführung einer Wirtschaftsdelegationsreise in die Türkei, die die teilnehmenden Unternehmen u.a nach Istanbul führen wird. Im Vorfeld dieser offiziellen Wirtschaftsdelegationsreise findet im 4. Quartal 2011 eine Fachinformationsveranstaltung Türkei – Gesundheitswirtschaft –  in Berlin statt, zu der namhafte Unternehmensvertreter über Ihre Erfahrungen im Export von Medizintechnik in die Türkei berichten und Vertreter von BMWi, dem Projektträer GTAI und der Botschaft der Türkei aktuelle Informationen zur Gesundheitswirtschaftsinitiative und dem Zielland Türkei vermitteln.

 

Bericht der gtai zum Gesundheitsmarkt Türkei

Wirtschaftsdaten der gtai zur Türkei – Stand Mai 2011

 Deutschland war 2011 wichtigster Handelspartner der TürkeiAußenhandel legt um 25,5% zu / Anteil der EU-Länder sinkt leicht / Von Marcus Knupp
Istanbul (gtai) – Kräftiges Wirtschaftswachstum hat in der Türkei 2011 den Außenhandel stark zunehmen lassen. Der Import erhöhte sich gegenüber 2010 erheblich um fast 30%. Etwas geringer stiegen die Ausfuhren von Waren aus der Türkei mit einem Plus von 18,5%. Das Handelsbilanzdefizit kletterte 2011 auf ein neues Rekordniveau von fast 106 Mrd. US$, eine Zunahme von 47,7% im Vergleich zum Vorjahr. Wichtigstes Ausfuhrgut der Türkei waren Kfz, bei den Einfuhren lagen Erdöl und Erdgas an erster Stelle.

Der türkische Außenhandel hat seinen Aufwärtstrend auch 2011 fortgesetzt. Die Einfuhren stiegen auf ein neues Rekordniveau von über 240 Mrd. US$ und auch die Exporte übertrafen den bisherigen Bestwert von 2008 mit 135 Mrd. US$ um 2%. Für 2012 wird zwar ein verlangsamtes Wachstum des Außenhandels vorhergesagt. Die mittelfristige Planung der türkischen Regierung geht aber immer noch von einem Anstieg der Exporte auf 148,5 Mrd. US$ und der Importe auf 248,7 Mrd. US$ aus. Stabilisieren würde sich damit das Handelsbilanzdefizit auf einem Niveau von rund 100 Mrd. US$ im Jahr.

Entwicklung des Außenhandels der Türkei (Mrd. US$)
Jahr  2000  2007  2008  2009  2010  2011  
Exporte  27,8  107,3  132,0  102,1  113,9  135,0  
Importe  54,5  170,1  202,0  140,9  185,5  240,8  
Gesamtvolumen  82,3  277,3  334,0  243,1  299,4  375,8  

Quelle: Türkisches Statistikamt (TÜIK)

Deutschland war auch 2011 der mit Abstand wichtigste Handelspartner der Türkei, Das bilaterale Handelsvolumen stieg um 27,3% auf 36,9 Mrd. US$. Auf den weiteren Plätzen folgen Russland (29,9 Mrd. US$), die VR China (24,2 Mrd. US$), Italien (21,3 Mrd. US$) und die USA (20,6 Mrd. US$). Unter den größten Lieferländern konnte sich Russland aufgrund gestiegener Preise für Energierohstoffe im letzten Quartal 2011 wieder an Deutschland vorbeischieben, das aber mit 23,0 Mrd. US$ seinen zweiten Rang gut gegen den aufstrebenden Wettbewerber China verteidigt hat. Auffallend ist die erhebliche Zunahme von Importen aus dem Iran (vor allem Erdöl) und Indien.

Wichtigste Lieferländer der Türkei (Mrd. US$)
Land  2010  2011  Veränderung (%)  
Russland  21,6  24,0  10,9  
Deutschland  17,5  23,0  31,0  
China  17,2  21,7  26,3  
USA  12,3  16,0  30,2  
Italien  10,1  13,4  32,6  
Iran  7,6  12,5  63,0  
Frankreich  8,2  9,2  12,9  
Indien  3,4  6,5  90,6  
Korea (Rep.)  4,8  6,3  32,2  
Spanien  4,8  6,2  28,0  
Insgesamt  185,5  240,8  29,8  

Quelle: Türkisches Statistikamt (TÜIK)

Der Anteil der EU-Länder insgesamt hat sich am türkischen Außenhandel geringfügig verringert. Statt 38,9% der Einfuhren 2010 wurden 2011 nur noch 37,8% der Importe aus Europa bezogen. Als Abnehmer bleiben die Staaten der EU mit einem Anteil von 46,2% (2010: 46,3%) zusammen der absolut größte Markt für Waren aus der Türkei. Starkes Wachstum weisen neben den Ausfuhren in den Irak die Lieferungen in die GUS-Staaten auf, mit Zunahmen von 29,5% der Exporte nach Russland, 33,7% nach Aserbaidschan und 37,3% in die Ukraine.

Wichtigste Abnehmerländer der Türkei (Mrd. US$)
Land  2010  2011  Veränderung (%)  
Deutschland  11,5  14,0  21,6  
Irak  6,0  8,3  37,8  
Großbritannien  7,2  8,2  12,8  
Italien  6,5  7,9  20,8  
Frankreich  6,1  6,8  12,5  
Russland  4,6  6,0  29,5  
USA  3,8  4,6  22,2  
Spanien  3,5  3,9  10,9  
VAE  3,3  3,7  11,4  
Iran  3,0  3,6  17,9  
Insgesamt  113,9  135,0  18,5  

Quelle: Türkisches Statistikamt (TÜIK)

Die führenden Gütergruppen der Importstatistik spiegeln zunächst den großen Bedarf der Türkei an Rohstoffen und Vorprodukten. Sichtbar wird außerdem das rege Investitionsgeschehen in den Einfuhren von Maschinen und Anlagen. Das ausgeprägte Wachstum der deutschen Exporte in die Türkei 2011 ist so vor allem auch dem Maschinenbau zu verdanken. Profitieren konnte vom Absatzrekord auf dem türkischen Markt die Automobilindustrie. Daneben zählen chemische Erzeugnisse und Arzneimittel zu den wichtigsten deutschen Ausfuhrgütern in die Türkei.

Wichtigste Importgüter (Mrd. US$)
HS  Warengruppe  2010  2011  Veränderung (%)  
27  Mineralische Brenn- und Schmierstoffe  38,5  54,1  40,6  
84  Maschinen und Anlagen  21,3  27,1  27,5  
72  Eisen und Stahl  16,1  20,4  26,7  
87  Kraftfahrzeuge  13,4  17,2  28,1  
85  Elektrische Maschinen und Geräte  14,6  16,8  15,0  
39  Kunststoffe und Waren daraus  9,7  12,6  29,3  
71  Perlen, Edelsteine, Schmuck  3,0  7,0  131,2  
29  Organische Chemikalien  4,4  5,5  25,1  
30  Arzneimittel  4,4  4,7  6,5  
74  Kupfer und Waren daraus  3,3  4,1  24,8  
 Insgesamt  185,5  240,8  29,8  

Quelle: Türkisches Statistikamt (TÜIK)

Bei den Ausfuhrgütern lagen 2011 Kfz an erster Stelle und konnten gegenüber 2010 auch die Erzeugnisse der Textil- und Bekleidungsindustrie von der Spitze verdrängen. Letztere führten zusammengenommen 2011 Waren im Wert von 15,4 Mrd. US$ aus (2010: 13,8 Mrd. US$). Die größte Dynamik zeigten beim Exportwachstum die chemische Industrie und die Stahlindustrie sowie Textilien und Teppiche.

Wichtigste Exportgüter (Mrd. US$)
HS  Warengruppe  2010  2011  Veränderung (%)  
87  Kraftfahrzeuge  13,8  15,8  14,4  
84  Maschinen und Anlagen  9,4  11,6  22,8  
72  Eisen und Stahl  8,7  11,2  28,5  
85  Elektrische Maschinen und Geräte  7,5  8,9  18,0  
61  Bekleidung, aus Gewirken oder Gestricken  7,7  8,4  8,6  
27  Mineralische Brenn- und Schmierstoffe  4,5  6,5  46,2  
73  Produkte aus Eisen und Stahl  4,9  5,8  18,8  
62  Bekleidung, nicht aus Gewirken oder Gestricken  4,6  5,1  10,6  
39  Kunststoffe und Waren daraus  3,7  4,6  23,3  
8  Früchte und Nüsse  3,5  3,9  12,0  
 Insgesamt  113,9  135,0  18,5  

Quelle: Türkisches Statistikamt (TÜIK)

(S.K.)

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